Abbau und Ressourcen - Ökologische Aspekte

Abbau und Sanierung


Die Ziegelindustrie stellt eine große Produktpalette aus einem vielfältigen Angebot natürlicher Ressourcen her. Um die Lebensqualität zukünftiger Generationen zu sichern und zu verbessern stellen wir uns folgende Aufgaben:

Der Tonabbau für die Herstellung von Bauprodukten stellt nur einen kleinen Prozentsatz des gesamten Mineralabbaus dar und beläuft sich auf ungefähr 5%. Die Landnutzung beim Abbau ist relativ gering, da die Lagerstätten meist tief gelegen sind, und dementsprechend auf kleiner Fläche viel Ton abgebaut werden kann. Erfolgt der Abbau in Deltagebieten, wo die Tone relativ flach an der Oberfläche gelagert sind, wird der Abbau mit geringst möglicher Boden- und Landschaftszerstörung vorgenommen.

Ziegeleien befinden sich zumeist in unmittelbarer Nähe zu den Tonlagerstätten, wodurch die aufgewandte Energie für den Materialtransport minimiert wird. Ziegelfirmen haben freiwillig Verfahrensregeln entwickelt, die alle Aspekte vom Abbau bis hin zur Sanierung abdecken. Diese Verfahrensregeln nach dem Stand der Technik regeln Maßnahmen das Landschaftsbild betreffend, die Luftreinhaltung und den Lärmschutz, die Reduzierung ökologischer Eingriffe und deren Auswirkungen sowie die Wiederherstellung und Nachsorge.
Obwohl der Abbau von Tonen als ökologischer Eingriff gilt, hat er trotzdem das Potenzial für positive Auswirkungen, beispielsweise durch die Entstehung von Naturreservaten, Seen oder die Entstehung von Mülldeponien. Stillgelegte Tongruben sind natürlicherweise undurchlässig, wodurch sie sich zur Müllentsorgung besonders gut eignen.

Das in Mülldeponien entstehende Gas kann in den nahe gelegenen Ziegelwerken oder anderswo genutzt werden, was wiederum die Nutzung und Abhängigkeit von nichterneuerbaren Energiequellen reduziert. Saniertes Gelände der ausgetonten Gruben kann als Erholungsgebiet genutzt oder auch in für Land- und Forstwirtschaft nutzbares Gelände umgewandelt werden.




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