Nutzung des Gebäudes - Ökologische Aspekte

Ökobilanz von Gebäuden

Ein wichtiger Bewertungsaspekt des Ziegelökobilanzprojektes (durchgeführt in verschiedenen Ziegelwerken in mehreren Ländern) ist die Einbeziehung des gesamten Lebenszykluses der diversen Ziegelwandkonstuktionen von der Herstellung bis hin zur Demontage und Wiederverwertung. Diese Einzelbilanzen bilden einen bedeutenden Teil der Gesamtökobilanz des Gebäudes.

Bewertungsergebnisse verschiedenartiger Ziegelwandkonstruktionen:

Ökobilanz

Der oben abgebildete Graph beschreibt die Ergebnisse einer Ökobilanz einer Ziegelwankonstruktion in Bezug auf globale Erwärmung und Primärenergieaufwand unter Verwendung verschiedener Energieträger und Heizsysteme über einen Zeitraum von 90 Jahren.

Tatsächlich ist die Wahl des Energieträgers (Strom, Öl, Erdgas, erneuerbare Energie, Fernwärme), der zum Heizen oder Kühlen verwendet wird, ausschlaggebender für die Ökobilanz eines Gebäudes als die Art der Wandkonstruktion.

Anmerkung: Diese Resultate variieren bedeutend von Land zu Land und hängen vom vorherrschenden Kraftwerkstyp und von der Erhältlichkeit von Fernwärme aus Müllverbrennungsanlagen ab.

Innerhalb des Green Building Challenge wurden Bewertungsmaßstäbe entwickelt, mit deren Hilfe man die Ökobilanz eines ganzen Gebäudes bestimmen kann. Diese Modelle wurden in mehreren Ländern implementiert. (z.B. in “Total Quality” Zertifikaten in Österreich). In Frankreich wird der Démarche HQE benutzt (siehe Démarche HQE).

Die Ergebnisse der Bewertung für Ziegelbauten sind sehr positiv.




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